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Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA bekannt gab werden die New Yorker Flughäfen am Montag (29.08.) wieder geöffnet. Auch die USA-Flüge sollen von Deutschland aus wieder aufgenommen werden, wie „hr-online.de“ berichtet.
Hurrikan „Irene“ legt New Yorker Luftraum lahm
Am Wochenende legte Hurrikan „Irene“ das öffentliche Leben an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika lahm. Auch der Flugverkehr war davon betroffen, wobei mehrere tausend (nationale und internationale) Flüge amerikanischer Airlines bereits am Freitag annulliert werden mussten. Auch die Lufthansa musste am Samstag knapp 20 Flüge unter anderem nach Bosten, New York und Philadelphia streichen, so „spiegel.de“. Weiterhin wurden Flugzeuge in sicherere Regionen verlegt, da vielerorts Überschwemmungen drohten. Aufgrund dessen wurden ebenfalls mehrere hunderttausend Einwohner evakuiert und der öffentliche Nahverkehr stillgelegt.
Des Weiteren wurden am Samstag die größten Flughäfen im Raum New York - der JFK, La Guardia und Newark – geschlossen. Aufgrund dessen durften Flugzeuge ab Samstagnachmittag nicht mehr dort landen. Starterlaubnisse wurden dagegen weiterhin erteilt. Jährlich werden an diesen Flughäfen übrigens 100 Millionen Passagiere abgefertigt. Der Luftraum im Nordosten New Yorks gilt als der verkehrsreichste der USA.
Flugverkehr wird am Montag wieder aufgenommen
Erst am Montag (29.08.) soll der Flugverkehr wieder normal erfolgen. Die New Yorker Flughäfen konnten sogar schon Montag früh, und damit früher als erwartet, wieder geöffnet werden. Die Lufthansa bestätigte zudem, dass USA-Flüge von deutschen Flughäfen, wie Frankfurt, wieder zum Wochenbeginn starten werden. Allerdings kann es weiterhin zu Behinderungen und Verspätungen kommen, wie „airliners.de“ schreibt.
Bereits am Sonntagabend wurde „Irene“ von dem Nationalen Hurrikane Zentrum in den USA auf einen Tropensturm herabgestuft. Insgesamt hatte der Sturm die Ostküste der USA schwächer getroffen, als zuvor befürchtet. Trotzdem sind 21 Todesopfer zu beklagen und der wirtschaftliche Gesamtschaden beträgt laut „ftd.de“ sieben Milliarden Dollar. Am Montag wird der Tropensturm an der Ostküste Kanadas erwartet.
Flugreisen können wegen „Irene“ kostenlos storniert werden
Flugreisende, deren Reiseziel vom Hurrikan „Irene“ betroffen ist, können übrigens kostenlos ihre Reise gemäß §651j BGB stornieren. Wie Beate Wagner von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegenüber „spiegel.de“ erklärte ist dies nur möglich, wenn die Reise wegen einer „unvorhersehbarer höherer Gewalt“ deutlich beeinträchtigt wird. Dabei reicht es für eine Stornierung aus, dass der Hurrikan mit einer großen Wahrscheinlichkeit auf den Urlaubsort treffen wird. Dem Bundesgerichtshof zufolge reicht eine Wahrscheinlichkeit von eins zu vier für das Eintreffen des Sturms bereits aus. Ob die geplante Flugreise angetreten werden kann, sollten Urlauber direkt beim Reiseveranstalter hinterfragen. Über die Lage im jeweiligen Urlaubsort können sich Reisende auch auf der offiziellen Website des Auswärtigen Amtes informieren. |