Suchfunktion
Wer ist online?
Wir haben 1 Gast onlineMeistgelesene Beiträge
| Fluglotsen: Streik wurde vorerst abgewendet, neue Verhandlungen am Mittwoch |
| Geschrieben von: Katarina Lietz |
Nachdem die Tarifgespräche zwischen der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) Ende letzter Woche gescheitert waren, drohten die Fluglotsen bereits für Mittwoch (12.10.) mit einem bundesweiten Streik. Dieser könnte nun, zumindest vorerst, abgewendet sein. Mittlerweile hat sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bei dem monatelangen Tarifkonflikt eingeschaltet.Fluglotsen lehnen auch weiteren Kompromissvorschlag der DFS ab Am Mittwoch werden die DFS und die GdF ihre Verhandlungen weiter fortsetzen, so „airliners.de“. Diese wurden vergangenen Freitag seitens der Vertreter der Fluglotsen abgebrochen, da sich die Beteiligten in bestimmten Diskussionspunkten nicht einigen konnten. Bei dem Tarifkonflikt geht es in erster Linie um die Gehälter und Arbeitsbedingungen der rund 1900 Fluglotsen sowie um die personelle Besetzung bei der DFS. Wie „focus.de“ berichtet hatte die Flugsicherung trotzdem noch am Montag der Gewerkschaft einen weiteren Kompromissvorschlag unterbreitet. Das Angebot der bundeseigenen Flugsicherung enthielt unter anderem den Vorschlag, Team- und Schichtleiter in eine höhere Gehaltsklasse zu stufen. Dafür sollte die Vergütung von neuen Fluglotsen verringert werden. Auch zu diesem Kompromiss war die GdF nicht bereit und wies das Angebot umgehend zurück. DFS und GdF setzen am Mittwoch Verhandlungen fort Nun wird versucht ein Reisechaos (am Mittwoch) noch kurzfristig zu unterbinden. Einen bis zu sechs Stunden andauernden Streik müssen die Fluglotsen übrigens 24 Stunden vorher ankündigen, damit Fluggesellschaften und Passagiere entsprechend reagieren können. Immerhin sind momentan in sieben Bundesländern Ferien. Inzwischen hat sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer eingeschaltet. Demnach werden die Parteien am Mittwoch wieder für weitere Gespräche zusammen kommen. In einem Statement schätzt er die Lage laut „welt.de“ wie folgt ein: „Angesichts der für Mittwoch drohenden Streiks bei der Deutschen Flugsicherung habe ich heute einen letzten Versuch zur Klärung der strittigen Punkte gestartet. Damit sind Streiks erst einmal vom Tisch und insofern keine Beeinträchtigungen des Flugbetriebs zu befürchten.“ Die Verhandlungen am Mittwoch werden noch einmal von dem Arbeitsrechtler Volker Rieble moderiert, welche in den letzten Wochen bereits als Schlichter fungiert hatte. Wie Ramsauer weiterhin erklärte, werde sich erstmals auch der Bund durch entsprechende Staatssekretäre an den Gesprächen beteiligen, so „welt.de“. Gewerkschafts-Sprecher Matthias Maas bewertet das Engagement des Bundes an den Tarifverhandlungen übrigens durchaus positiv. Seiner Meinung nach war dieser Schritt längst überfällig. Auch Ver.di droht mit Streiks des Bodenpersonals Derzeit droht übrigens auch die Gewerkschaft Ver.di mit Streiks an deutschen Flughäfen. Bereits gestern kam es, aufgrund einer Betriebsversammlung der Dienstleistungsgewerkschaft, zu Verzögerungen und Flugausfällen. Der Protest von Ver.di richtet sich laut „welt.de“ gegen die Liberalisierungspläne der EU bezüglich der Bodenverkehrsdienste sowie sinkende Löhne. |

Nachdem die