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| EU-Kommission genehmigt Einsatz von Sicherheitsscannern an europäischen Flughäfen |
| Geschrieben von: Katarina Lietz |
Unter Einhaltung strikter Regeln dürfen zukünftig sogenannte Sicherheitsscanner (ehemals Körperscanner) zur Kontrolle von Passagieren an Flughäfen in Europa eingesetzt werden. Fluggäste können trotzdem selber bestimmen, ob sie sich nicht lieber auf eine herkömmliche Art und Weise kontrollieren lassen wollen. Strikte Richtlinien für Benutzung von Sicherheitsscanner Die Funktion von Sicherheitsscannern ist es, Sprengsätze und gefährliche Gegenstände an Passagieren aufzudecken und somit Anschläge auf Flugzeuge zu verhindern. Ein Einsatz dieser Geräte könnte zudem das Verbot der Mitführung von Flüssigkeiten im Handgepäck aufheben. Wie „focus.de“ schreibt muss das Sicherheitspersonal an Flughäfen beim Gebrauch des Sicherheitsscanners bestimmte, von der EU-Kommission festgelegte, Richtlinien beachten. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas erklärte in diesem Zusammenhang gegenüber „welt.de“: „Wir haben jetzt eine ausgeglichene Regelung, die den EU-Staaten, die es wünschen, eine Einführung erlaubt – vorausgesetzt sie halten sich an die strikten Vorschriften in Fragen der Privatsphäre und der Gesundheit.“ Demzufolge dürfen Mitarbeiter der Flughafensicherheit, welche die Aufnahmen des Sicherheitsscanners analysieren, keinen direkten Kontakt zu den durchleuchteten Fluggästen haben. Des Weiteren müssen sie sich in einem abgetrennten Raum befinden. Die EU-Kommission untersagte ebenfalls die Aufbewahrung, Speicherung und Vervielfältigung der durch den Sicherheitsscanner angefertigten Aufnahmen. Reisende können zudem selber entscheiden, ob sie sich mithilfe des Sicherheitsscanners kontrollieren lassen wollen. Deutschland verzichtet vorerst auf Einsatz der Sicherheitsscanner Die EU-Kommission bestätigte erneut, dass das Kontrollgerät keine Gesundheitsgefahr darstellt. Die Verwendung von Röntgenstrahlen, wie es bei den amerikanischen Sicherheitsscannern üblich ist, soll auch nach Ansicht der EU-Kommissare untersagt bleiben. Diese Forderung hatte bereits das Europa Parlament Anfang Juli gestellt. Bis Ende April 2013 sollen die EU-Staaten dafür sorgen, dass Flughäfen mit entsprechenden Sicherheitsscannern ausgerüstet sind. Trotzdem können die EU-Staaten selber entscheiden, ob dieses Kontrollgerät in ihrem Land zum Einsatz kommt. Am Hamburger Flughafen wurden bereits über ein halbes Jahr lang Sicherheitsscanner getestet. Laut „focus.de“ waren die Kontrollscanner jedoch im sechsmonatigen Test wegen zahlreicher Fehlalarme durchgefallen. Die sechs Testgeräte, deren Stückpreis 120.000 Euro beträgt, können vorerst nicht weiterverwendet werden, da Deutschland laut „welt.de“ auf die Verwendung solcher Scanner für's Erste verzichten will. |

Unter Einhaltung strikter Regeln dürfen zukünftig sogenannte Sicherheitsscanner (ehemals Körperscanner) zur Kontrolle von Passagieren an Flughäfen in Europa eingesetzt werden. Fluggäste können trotzdem selber bestimmen, ob sie sich nicht lieber auf eine herkömmliche Art und Weise kontrollieren lassen wollen.