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| Tauchboot vergisst Schnorchler am Great Barrier Reef |
| Geschrieben von: Jakob Engels |
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Das Szenario erinnert an einen Hollywoodfilm: Ein amerikanischer Tourist geht am Great Barrier Reef vor Australien schnorcheln und muss nach dem auftauchen feststellen, dass sein Ausflugsboot weg ist. Glück im Unglück Glücklicherweise war ein anderes Tauchboot in der Nähe, welches den 28-jährigen Schnorchler an Bord nahm. Wäre es nicht da gewesen, wäre er wohl ertrunken, so Ian Cole in einem Statement. Des Weiteren erzählt der Amerikaner, dass er nach dem Auftauchen in Panik verfallen war, was in solch eine Situation zusätzlich lebensbedrohlich sein kann. Trotz allem soll der Chef des lokalen Tourismusverbandes laut „sueddeutsche.de“ dementiert haben, dass der 28-jährige zum damaligen Zeitpunkt in Gefahr gewesen war. Diese Vermutung erscheint allerdings angesichts der Tatsache naiv, dass sich um das größte Korallenriff der Erde zahlreiche Muränen und Haiarten, wie zum Beispiel der Weiße Hai, befinden. Die Bootsfirma hat bereits erste Konsequenzen aus dem Fall gezogen und den Fahrer des Ausflugsbootes entlassen. Außerdem erhielt der Amerikaner sein Geld zurück und einen Restaurantgutschein. Australische Behörden haben dennoch nun Ermittlungen gegen den Anbieter, welcher Ian Cole die Tauchfahrt verkauft hatte, aufgenommen. Solche Unglücksfälle sind keine Seltenheit Obwohl es wohl nicht oft passiert, dass Taucher und Schnorchler von Ausflugsbooten auf dem Meer zurückgelassen wurden, kommt dieses Horrorszenario ab und an vor. So zuletzt 1998, als die Touristen Tom und Eileen Lonergan ebenfalls am Great Barrier Reef vergessen wurden. Sie wurden jedoch nie gerettet und gelten bis heute als vermisst. Ihr Schicksal wurde übrigens 2003 verfilmt und erschien unter dem Titel „Open Water“ in den Kinos. |
