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| Geld abheben wird außerhalb Europas schwieriger und teurer |
| Geschrieben von: Frank Herrmann |
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Um einen Kartenmissbrauch zu vermeiden haben einige Banken, unter anderem auch die Postbank, EC-Karten mit einer neuen Chiptechnik eingeführt. Diese Sicherheitsmaßnahme hat jedoch für Reisende außerhalb Europas zum Teil negative Folgen. Geldabheben geht nur noch mit der KreditkarteDemnach gibt es mit der neuen Karte, die beispielsweise Postbank-Kunden im Mai erhalten haben, Bargeld an Automaten nur noch in Europa und der Türkei, wie „stern.de“ schreibt. Wie gewohnt muss dafür weiterhin ein Pin angegeben werden. Statt dem gewohnten EC-Kartensymbol ist auf den neuen Karten übrigens nur noch ein sogenanntes „V-Pay“-Logo zu sehen. Urlauber und Geschäftsreisende außerhalb Europas müssen mit der Kreditkarte (und ein dazugehörigen Pin) Geld abheben. Allerdings müssen bei jeder Abbuchung hohe Gebühren gezahlt werden. Aufgrund dessen ist es ratsam, einmal einen großen Betrag statt mehrere kleine Geldbeträge abzuheben und beim jeweiligen Geldinstitut nach der anfallenden Gebührenhöhe zu fragen. Selbst, wenn man noch keine neue Karte erhalten hat, sollte man sich erkundigen, ob die alte noch an Automaten funktioniert. Kartenbetrug soll durch neues Chipsystem vermieden werden Beim Geldabheben innerhalb Deutschlands ändert sich für Bankkunden dagegen kaum etwas. Allerdings ist laut „stern.de“ zu beachten, dass die neue Karte der Postbank nur von rund 340.000 Geldautomaten akzeptiert wird. Erst Ende Juli sollen alle Automaten an die neue EC-Karte angepasst werden. Das betrifft auch Kunden andere Geldinstitute, die bereits über eine neue Girokarte verfügen. Im Gegensatz zu den alten Geldkarten sollen die entsprechenden Informationen nicht im Magnetstreifen, sondern in einem neuartigen Chip stecken. Dadurch soll ein auslesen oder kopieren der Kartendaten verhindert werden. 2010 betrug der Schaden durch Kartenbetrug übrigens knapp 50 Millionen Euro. |
