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| Qantas will Tochtergesellschaften gründen und 100 Airbus-Maschinen kaufen |
| Geschrieben von: Katarina Lietz |
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Wie „n-tv.de“ berichtet plant die australische Fluggesellschaft Qantas in nächster Zeit zu expandieren. Details wurden diese Woche in einem Fünf-Jahres-Plan bei einer Pressekonferenz in Toulouse vorgestellt. Die größte australischen Fluggesellschaft will damit ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Kosten einsparen. Neue Flugzeuge, Tochtergesellschaften und Flugverbindungen In Folge dessen sollen demnächst Tochtergesellschaften – eine Billigairline in Japan sowie eine asiatische Premium-Fluglinie – gegründet werden. Damit will Qantas laut „airliners.de“ ihre Präsenz am asiatischen Markt erweitern. Bereits Ende 2012 sollen die Billigfluglinie erste Inlandsflüge in Japan angeboten werden. Später sollen auch internationale Kurzstrecken dazu kommen. Die Premium-Fluggesellschaft soll dagegen Strecken von Asien nach Australien bedienen. Unterstützt wird die australische Fluglinie dabei von Japan Airlines und Mitsubishi Corporation. Außerdem soll die Qantas-Flotte innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre um 110 Airbus-Maschinen des Flugzeugtyps A320 und A320neo erweitert werden. Diese sollen laut „aero.de“ insgesamt 6,6 Milliarden Euro kosten, wobei der Airbus A320neu bis zu 15 Prozent weniger Sprit verbraucht. Ein Teil der neuen Maschinen soll bei der Billigflugtochter Jetstar eingesetzt werden. Die Auslieferung der bereits bestellten Airbus-Maschinen des Typs A380 wurde dagegen um sechs Jahre verschoben. Weiterhin hat Qantas angekündigt, ab Anfang 2012 Direktflüge von Sydney nach Santiago de Chile anzubieten. Die Strecke soll drei Mal wöchentlich und später sogar täglich mit einer Boeing 747 bedient werden. Damit sollen die bisherigen Flüge von Sydney nach Buenos Aires ersetzt werden, da es in Santiago de Chile bessere Anschlussmöglichkeiten für Flüge innerhalb Südamerikas gibt. Stellenabbau wegen Quartalsverlust in Millionenhöhe Zeitgleich mit den Expansionsplänen von Qantas wurde bekannt, dass der Umsatz der australischen Airline im vergangenen Quartal eingebrochen ist. Konzernchef Alan Joyce bestätigte, dass aufgrund der hohen Kerosinpreise und diverser Naturkatastrophen ein Verlust in Höhe von 209 Millionen Dollar entstanden ist. Als Konsequenz daraus sollen tausende Stellen abgebaut werden. Zudem fallen Stellen weg, da ältere Flugzeuge stillgelegt werden sollen und es Änderungen im Streckennetz geben wird. Ein Großteil der 32.500 Qantas-Mitarbeiter haben laut „airliners.de“ bereits erste Streiks und Klagen angedroht. |
