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| Handelskammer Bremen fordert Abschaffung der Ticketsteuer |
| Geschrieben von: Jakob Engels |
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Die Handelskammer in Bremen fordert die Abschaffung der Ticketsteuer und weist darauf hin, dass die Luftverkehrsabgabe den Standort Bremen bereits „massiv geschadet“ hat. Laut „airliners.de“ verzeichnete der Bremer Flughafen im Juli einen Passagierrückgang um bis zu 20 Prozent. Flugsteuer könnte sich für Bundesregierung nicht rechnen Trotzdem will die Bundesregierung die Anfang 2011 eingeführte Steuer weder ändern, noch abschaffen. Sie hat im ersten Halbjahr bereits 434 Millionen Euro eingenommen. Bis Ende des Jahres werden sogar 940 Millionen Euro erwartet. Die Handelskammer Bremen stellt jedoch die Höhe der Einnahmen in Frage: „Wir haben Zweifel, ob sich die Flugsteuer für den Fiskus unterm Strich wirklich rechnet“, so der Vorsitzender der Bremer Handelskammer Otto Lamotte. Die Zweifel der Handelskammer werden durch eine Berechnung der Fachhochschule in Worms untermauert. Demzufolge würde dem Staat, durch den Abbau von Arbeitsplätzen in Folge der Ticketsteuer, pro Jahr Sozialabgaben und Steuern in Höhe von 570 Millionen Euro verloren gehen. Flughafen Bremen ist als Standort stark gefährdet Wie der Flughafen Bremen am Dienstag bekanntgab, wurden für Juli rund 10,9 Prozent weniger Passagiere verzeichnet. Bei den Billigfliegern betrug der Verlust sogar fast 20 Prozent, weshalb die Fluggesellschaft Ryanair bereits erste Konsequenzen gezogen und ihr Flugangebot verringert hatte. Auch kleinere Flughäfen sind durch die Luftverkehrsabgabe stark Existenz gefährdet. Bei der Luftverkehrssteuer fallen seit dem 01. Januar 2011 übrigens, pro Fluggast und je nach Strecke, eine Gebühr von acht bis 45 Euro an, wenn dieser innerhalb Deutschlands abfliegt. |
