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Geschrieben von: Jakob Engels
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Letzte Woche hatte der Billigflieger Air Berlin verkündet, dass viele Flugrouten innerhalb Deutschlands aufgrund des Quartalsverlustes ab Oktober gestrichen werden. Davon betroffen sind unter anderem die Verbindung Hamburg-Frankfurt, Stuttgart-St. Petersburg sowie der Flughafen Erfurt-Weimar, welcher im Winterflugplan der Airline als Standort nicht mehr aufgenommen wurde. Air-Berlin-Konkurrent Germanwings will nun von den Streckenkürzungen profitieren und einige der Flugrouten übernehmen.
Mit Germanwings nach Marokko, Tunesien und Italien
Wie „n-tv.de“ schreibt sei Germanwings vor allem an Flügen nach Marokko interessiert, welche bislang von Air Berlin bedient wurden. Mehrere Strecken sollen demnach zukünftig vom Flughafen Köln/Bonn angeboten werden, wie Germanwings-Chef Thomas Winkelmann gegenüber der Presse erklärte:
"Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir zwei Strecken nach Marokko, also nach Nador und Tanger, sowie die Verbindungen nach Tunis und nach Neapel und Palermo ins Germanwings-Streckennetz aufnehmen, die Lücke dort also schließen."
Schon demnächst können Interessierte auf der offiziellen Website von Germanwings günstige Flüge online buchen. Weiterhin kündigte Winkelmann an, dass ein weiterer Airbus des Typs A319 in Köln/Bonn stationiert werden soll. Im Moment befinden sich 15 Airbus-Maschinen an diesem Flughafen.
Vorstandswechsel bei Air Berlin
Weiterhin hatte Air-Berlin letzte Woche angekündigt, dass Vorstandschef Joachim Hunold nach fünf Jahren zum 1. September zurücktritt. Sein Posten wird laut „airliners.de“ übergangsweise von Hartmut Mehdorn, dem ehemaligen Chef der Deutschen Bahn, übernommen.
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