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Geschrieben von: Maxim Grundmann
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Nachdem die Gewerkschaft der deutschen Fluglotsen (GdF) vor einigen Tagen den ersten Schlichterspruch im Tarifstreit abgelehnt hatten, haben sich am Dienstag (4.10.) alle Parteien erneut zu weiteren Gesprächen getroffen. Das bestätigte GdF-Sprecher Matthias Maas gegenüber den Medien.
Erster Verhandlungsabschluss wohl am Freitag
Bereits seit knapp einem Jahr ziehen sich die Tarifverhandlungen zwischen Vertretern der Gewerkschaft der Fluglotsen und der Deutschen Flugsicherheit (DFS) nun schon hin. Dabei geht es um die Inhalte eines neuen Tarifvertrages von rund 5000 Beschäftigen der Flugsicherheit, von denen 1900 Fluglotsen sind. Wie „airliners.de“ berichtet soll es bereits am Freitag zu einem Abschluss der Verhandlungen kommen. Als Diskussionsbasis dient weiterhin der Schlichterspruch des Rechtsexperten Volker Rieble, welcher die Verhandlungen leitet. Der Schlichterspruch wurde zwar von Flugsicherung trotz Benachteiligung angenommen. Die Vertreter der Fluglotsen hatten sich jedoch geweigert, dem Schlichterspruch im vollen Maße zu zu stimmen. Ihnen zufolge enthielt der Vorschlag von Rieble zu „schwammige Formulierungen“.
Über die Personalbesetzung bei der DFS herrscht noch Uneinigkeit
Weitere Verhandlungen (auch nach dem 7.10.) schlossen beide Streitparteien prinzipiell nicht aus. Allerdings müssen sie sich in grundsätzlichen Punkten bis dahin einig sein. Zumindest über das Gehalt der Fluglotsen herrscht laut „boersen-zeitung.de“ bereits Einigkeit. Details dazu sind aber noch unbekannt, da beide Parteien vorab Stillschweigen bezüglich der Verhandlungen vereinbart hatten. Als umstritten gilt jedoch unter anderem die personelle Besetzung von Schnittstellen der DFS. Dagegen sollen die, von der Deutschen Flugsicherung geforderten, Überstunden der Fluglotsen derzeit kein Thema bei den Verhandlungen sein, so „aero.de“.
Solange die Gespräche andauern, dürfen die Fluglotsen übrigens nicht streiken, da eine sogenannte Friedenspflicht herrscht.
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