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| Fluglotsenstreik in letzter Minute abgewendet: DFS ruft Schlichtung an |
| Geschrieben von: Katarina Lietz |
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Flugreisende können endlich wieder aufatmen: Der Fluglotsenstreik wurde kurz nach Mitternacht vorerst abgewendet. Auch für die nächsten Wochen droht erst einmal kein Arbeitskampf. Fluglotsen bekamen in zwei gerichtlichen Instanzen Recht Nachdem die Gewerkschaft für Fluglotsen (GdF) für Dienstag einen bundesweiten Streik angekündigt hatte, versuchte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Montag dagegen eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Arbeitsgerichte in zwei Instanzen erteilten jedoch laut „focus.de“ den Fluglotsen das Recht zu streiken. Daraufhin ergriff die DFS das letztmögliche Mittel zur Streikabwendung und rief eine Schlichtung an. Aufgrund dessen beginnt nun eine sogenannte Friedenspflicht, welche einen möglichen Streik um mehrere Wochen verschiebt. Wie bereits vorab verkündet wurde, wird der Rechtswissenschaftler Volker Rieble die Funktion als Schlichter einnehmen. Einen genauen Termin für eine Schlichtung gibt es allerdings noch nicht.Gewerkschaftssprecher Markus Siebers geht allerdings davon aus, dass diese innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen zustande kommen wird, so „welt.de“. Tarifkonflikt um mehr Geld, Entscheidungsgewalt und bessere Arbeitsbedingungen Erst letzte Woche kündigte die Fluglotsengewerkschaft einen Streik an, welcher aber vom Frankfurter Arbeitsgericht verwehrt wurde. Zudem machte das Gericht die Fluglotsengewerkschaft darauf aufmerksam, dass zwei ihrer Forderungen im Tarifkonflikt als rechtlich umstritten gelten. Die GdF verlangt von der Deutschen Flugsicherung unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Einfluss auf die Stellenbesetzungen. Insgesamt werden 1900 Fluglotsen bei der Flugsicherung nach Tarif beschäftigt. Flugbetrieb läuft am Dienstag wie gewohnt ab Der Flugverkehr ist am Dienstag laut „airliners.de“ bisher normal angelaufen. Nur vereinzelt kam es zu Behinderungen, wie beispielsweise am Flughafen Frankfurt am Main. Hier wurden 30 bis 40 Flüge bereits am Montag von diversen Fluglinien vorverlegt oder erhielten einen späteren Starttermin, um die angekündigte Streikzeit (von sechs bis zwölf Uhr am Dienstag) zu umgehen. Auch Passagiere aus Übersee müssen mit Verspätungen rechnen. Die restlichen Flugplanänderungen wurden mittlerweile wieder rückgängig gemacht. Die Lufthansa plant zu dem die GdF auf Schadensersatz zu verklagen, falls alleine durch die mehrfachen Streikankündigungen ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Da der Fluglotsenstreik erst einmal abgewendet ist, können Lastminute-Urlauber bedenkenlos Billigflüge am besten online finden und buchen. |
