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| Einigung im deutsch-schweizerischen Fluglärmstreit noch bis zum Jahresende |
| Geschrieben von: Katarina Lietz |
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Wie „airliners.de“ berichtet soll im deutsch-schweizerischen Fluglärmstreit noch bis zum Jahresende eine Einigung erzielt werden. In diesem Zusammenhang soll sich demnächst eine von der Bundesregierung eingesetzte Arbeitsgruppe einfinden. Fluglärmstreit zwischen Deutschland und der Schweiz bereits seit Jahrzehnten Laut „airliners.de“ wird bereits seit Jahrzehnten über den Fluglärm am grenznahen Flughafen Zürich-Kloten gestritten. Von dem Anflug des schweizerischen Airports sind vor allem Anwohner im Südschwarzwald und der westlichen Bodenseeregion betroffen. Bundestagsabgeordneter Siegfried Kader erklärte dazu: „Ich finde es pervers, dass ein Flugzeug aus Mailand kommend an Zürich vorbeifliegt, über dem Schwarzwald im Warteraum seine Runden dreht, um dann in Zürich zu landen.“ Bereits seit Jahren kämpft Kader zusammen mit den Landräten aus Südbaden darum, dass die Zahl der Anflüge über Baden-Württemberg nach Zürich deutlich reduziert werden. Damit soll die Lärmbelastung für die davon betroffenen Gebiete deutlich verringert werden. Insgesamt geht es um 100.000 Anflüge pro Jahr, welche auf 80.000 gesenkt werden sollen. Zudem sollen die Flugbewegungen gerechter verteilt werden. Eine entsprechende Petition wurde bereits an das Verkehrsministerium weitergeleitet. Baden-Württemberg droht mit strengeren Auflagen Die Schweiz ist jedoch nicht zu einer Begrenzung der Anflüge bereit und kritisiert dagegen die seit 2003 existierenden Landeverbote am Wochenende sowie in den Morgen- und Abendstunden. Gegen diese Bestimmungen reichte die Schweiz bereits 2010 beim EU-Gericht in Luxemburg eine Klage ein, welche jedoch in erster Instanz abgewiesen wurde. Die Regierung von Baden-Württemberg droht nun damit, die bereits bestehenden Beschränkungen zu verschärfen, sollte keine Einigung erzielt werden. |
